Manuela Carmann | Wunden

Teilnehmer der Ärztekammer für Wien

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Ao. Univ. Prof. Dr. med. Thomas SZEKERES: Präsident der Ärztekammer für Wien und Präsident der Österreichischen Ärztekammer

 

Dr. Destin BOPE: Allgemeinmedizin

Meine Beweggründe Arzt für Allgemeinmedizin zu werden waren nicht von Beginn an in Stein gemeißelt, sondern haben sich eher aus einem Zufall herauskristallisiert. Wie bei vielen meiner KollegInnen wollte auch ich zuerst eine Ausbildung zum Facharzt beginnen. Von Allgemeinmedizin hatte ich weder im Studium noch postpromotionell besonders viel gehört. Wenn der Allgemeinmediziner hier und da erwähnt wurde, dann nicht gerade in einem glanzvollem Licht, sondern eher bemitleidend und als Lückenbüßer-Ausbildung, weil es zu einem Fach nicht gereicht hat.

Die Wende kam jedoch als ich während meiner Ausbildung den Europäischen WONCA-Kongress für Allgemeinmediziner besuchte. Dort wurde mir zum ersten Mal bewusst was es bedeutet ein vollwertiger Allgemeinmediziner, sprich “General Practicioner and Family Care” zu sein. Hier war es auch, wo ich die internationale Bedeutung des Allgemeinmediziners und seine Wertschätzung/Reputation erkannte. In Ländern wie den Niederlanden z.B ist der Allgemeinmediziner, was die Verantwortung und die gesundheitspolitische Aufgabe als “Gatekeeper” betrifft ein großer “Player” und wird durch Wertschätzung als auch monetär mehr als großzügig belohnt. Dieser Umstand und vieles mehr öffneten mir die Augen und ich erkannte das große Potential dieser “Fachgruppe”.

 

Dr. Stefan FERENCI: Kinder- und Jugendpsychatrie

Da ich gerne mit Kindern arbeiten wollte und im Turnus entdeckt habe, dass die Arbeit mit psychisch kranken Patienten hochspannend ist, habe ich mich entschlossen die Ausbildung zum Kinderpsychiater zu absolvieren. Die Arbeit in diesem Fach ist ausgesprochen abwechslungsreich und spannend. Man muss aber mit den Schicksalen seiner Patienten umgehen können. Da die Arbeit mit Kindern und psychisch Kranken finanziell wenig wertgeschätzt wird, darf man keine zu hohen Ansprüche an seinen zukünftigen Verdienst haben.

 

Dr. Martina HAMBÖCK: Nuklearmedizin

Die Nuklearmedizin ist ein kleines, aber hochspezialisiertes Fach und besticht mit einem ausgewogenen Verhältnis an planbarer klinischer Tätigkeit und Forschungsmöglichkeiten. Mir persönlich sind viele dieser Vorteile erst auf den zweiten Blick bewusst geworden.

 

Dr. Eduard MALDONADO GONZALEZ: Innere Medizin

Warum wurde ich Internist? Eine Frage, die ich mir des Öfteren gestellt habe, egal ob mitten in der Nacht im Nachtdienst oder nach vielen Stunden Arbeit. Die Antwort darauf finde ich immer wieder im Lächeln und in der Dankbarkeit meiner Patientinnen und Patienten, die mir die Möglichkeit geben Ihnen helfen zu dürfen. Darum wurde ich Internist. Darum bin ich Arzt geworden.

 

Dr. Stefan PÖCHACKER: Anästhesie und Intensivmedizin

Ich habe mit der Ausbildung zum Facharzt für Anästhesie und Intensivmedizin begonnen, weil ich als Turnusarzt erlebt habe, dass die Anästhesisten immer dann gerufen werden, wenns irgendwo eckt. Wenn ein akutes Problem auf einer Bettenstation auftrat, kamen sie rasch und haben das Problem meist sehr ruhig und unaufgeregt gelöst. Und zwar egal, ob auf der Kinderabteilung oder der internistischen Bettenstation, im OP oder im Kreissaal.

Dieses umfassende theoretische Wissen und handwerkliche Können, das von der Narkose über die Notfall-, Intensiv-  und Schmerzmedizin bis zur vertieften Kenntnis von Problemstellungen aus allen Fachgebieten reicht, hat mich beeindruckt. Und diese Faszination hat mich bis heute nicht losgelassen.